Neues Lesezimmer eingerichtet

Neues Lesezimmer

Lesen gilt allgemein als Schlüssel zum Verstehen der Welt. Es erschließt nicht nur Wissen, sondern öffnet auch die Türen zu anderen. Eine möglichst hohe Lesekompetenz ist auch im neuen Grundschullehrplan als Schlüsselqualifikation anerkannt. Die Grundschule Laberweinting arbeitet deshalb schon seit längerer Zeit daran, sich in Richtung einer anerkannten „Leseschule“ zu entwickeln. In Zeiten wieder wachsender Analphabetenzahlen setzt sie sich zum Ziel, die Kinder in den 4 Jahren des Aufenthalts an der Grundschule in der Leseentwicklung möglichst weit voranzubringen.

Als neuester Baustein wurde dazu ein Lesezimmer eingerichtet. Mit Hilfe von Geld- und Sachspenden konnten Lehrerin  Ulrike Dirnberger und  Rektor  Georg Beutlhauser das Zimmer mit neuen motivierenden Büchern und bequemen Möbeln ausstatten, so dass das Zimmer nun die Klassen zum Schmökern und Ausleihen von Büchern einlädt. Die zweite Klasse eröffnete  mit einer Schmökerstunde das Lesezimmer. Die anderen Klassen sind in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls zur Nutzung des Zimmers eingeladen. Die Schüler sollen sich auch gegenseitig bei der Wahl der Bücher zum Lesen motivieren. Wunschlisten zum Kauf neuer Bücher liegen auf, so dass die Bücherei allmählich erweitert werden kann.

Weiter soll auch die Zusammenarbeit mit der Pfarrbücherei in Grafentraubach gepflegt werden, die zweimal im Jahr mit ihren Bücherschätzen an die Schule kommt. Neben dem Lesezimmer befindet sich der Computerraum der Schule. Im Internet können im Leseprogramm Antolin die Schüler Fragen zu den gelesenen Büchern beantworten. Jeder Schüler von der zweiten bis zur vierten Klasse besitzt ein Zugangskennwort zum Antolinprogramm, so dass Fragen zu einzelnen Lesetexten und zu ganzen Romanen sowohl in der Schule als auch zu Hause beantwortet werden können. Beides, Lesezimmer und Antolin, sollte der Lesemotivation der Schüler an der Laberweintinger Grundschule neuen Schwung verleihen.

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