Vom Korn zum Brot

Vom Korn zum Brot 2

Mit allen Sinnen lernen - Grundschule nimmt am Programm "Erlebnis Bauernhof" teil. Die vierte Klasse der Grundschule Laberweinting besuchte im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts den Bauernhof Huber. Das Programm "Erlebnis Bauernhof" des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten ermöglicht jedem Grundschulkind der dritten und vierten Jahrgangsstufe in Bayern die Teilnahme an einem kostenfreien Lernprogramm auf einem Bauernhof. Klaus und Susanne Huber haben die Weiterbildung "Fit für das Programm Erlebnis Bauernhof für Grundschulen" absolviert und lud die Grundschule vor Ort zu einem maßgeschneiderten pädagogischen Lernprogramm ein. Der Bauernhof ist ein idealer Ort, um mit allen Sinnen zu lernen und aktiv zu sein. Nach dem Motto "Vom Korn zum Brot" erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig in verschiedenen Lernstationen die Arbeitsschritte vom Getreidekorn bis zum Mehl durch und erfuhren welche Bedingungen für gutes Wachstum notwendig sind. Zum Beispiel bereitete Huber verschiedene Qualitäten von Erde vor und die Kinder mussten auswählen, in welcher Erde das Getreide am besten wachsen wird. Im Kartoffelschälwettbewerb lernten die Kinder auch, dass ein Brot nicht ausschließlich aus Körnern bestehen muss. "Durch den Besuch auf dem Bauernhof wird die Produktion unserer Lebensmittel verständlicher und  Landwirtschaft, Natur und Umwelt kann im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" werden", so Klaus Huber. Mit viel Engagement bereiteten Klaus und Susanne Huber die unterschiedlichsten Stationen vor. Klassenleiterin Carola Wenig war begeistert von dem abwechslungsreichen und informativen Vormittag, dessen Inhalte auch dem Lehrplan entsprechen. "Mit Kopf, Herz und Hand erfasste Lerninhalte bleiben auf Dauer im Gedächtnis. Gemeinsames Handeln und Arbeiten stärkt zudem die Sozialkompetenz der Kinder", so Carola Wenig. Das Programm Erlebnis Bauernhof will dazu beitragen, Wertschätzung für Lebensmittel aus heimischer Erzeugung und ein realistischeres Bild der nachhaltigen bäuerlichen Arbeit im Bewusstsein der Gesellschaft zu erzielen. "Lernen durch Erleben macht unheimlich viel Spaß und ich kann es mir außerdem besser merken", so die Schülerin Judith. Carola Wenig bedankte sich auch im Namen der Viertklässler bei Familie Huber für den lehrreichen und unterhaltsamen Vormittag.

  

                                                    Wer kann die längste Kartoffelschale       

                                                    abschälen? Eifrig bemühten sich die

                                                    Schüler bei diesem Wettbewerb.   

             
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    Titelbild: Susanne Huber (rechts) erklärt den Kindern die einzelnen Schritte vom Korn zum Brot

 

 

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