Aschermittwoch – „Auf Wiedersehen Fasching! Hallo Fastenzeit!“

Aschermittwoch

Bodenbild mit Schildern (Tagesablauf eines Kindes), Getreidekörnern, Dornengestrüpp, etwas Erde und gesegneter Asche

Mit dem Aschermittwoch haben wir uns vom lustigen Faschingstreiben verabschiedet und starten nun in die vorösterliche Fastenzeit. Doch was genau heißt eigentlich „fasten“? Fasten kommt von einem althochdeutschen Wort und bedeutet, dass man bewusst auf etwas verzichtet. Manche Schülerinnen und Schüler schauen also kein Fernsehen mehr, andere wiederum essen keine Süßigkeiten. Die Fastenzeit dauert 40 Tage und soll an Jesus erinnern, der 40 Tage in der Wüste verbracht hat.

Am Dienstag, den 03.03.2020, versammelten sich alle Kinder der Klassen 1 bis 4 mit ihren Lehrern in der großen Aula, um dort mit Pfarrer Hillary und Frau Christine Daffner einen gemeinsamen Wortgottesdienst zu feiern. Frau Daffner nahm alle Anwesenden mit auf eine kleine Reise. Sie erzählte anschaulich wie Asche entsteht und weshalb Menschen eigentlich ein Feuer anzünden. Eingebettet in eine kleine Geschichte entstand ein kindgerechtes Bodenbild, welches von Getreidekörnern erzählte, die zwar nicht auf Dornengestrüpp oder steinigem Grund, jedoch auf erdigem Boden, der mit etwas Asche fruchtbar gemacht wurde, „wachsen“ konnten.

Pfarrer Hillary und Frau Daffner zeichneten daraufhin jedem Kind mit der gesegneten Asche aus den verbrannten Palmkätzchen des Vorjahres ein Aschekreuz auf die Stirn. So sollen auch wir fruchtbar werden in unseren Gedanken und unserem Tun.

Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte an diesem Tag Frau Cordula Botzler-Neumann mit ihrem Chor. Gemeinsam animierten sie alle Klassen zum Mitsingen.

Auch ein eigenes Fastenzeitprojekt darf an unserer Schule natürlich nicht fehlen! Damit wir in den nächsten Tagen bis Ostern immer wieder daran erinnert werden Gutes zu tun, wurde im Foyer ein kleiner Tisch aufgestellt, der täglich eine neue Botschaft an uns alle senden soll. In Form eines bunten Blümchens, versehen mit einem Signalwort, sollen alle Schülerinnen und Schüler an nette Umgangs- und Höflichkeitsformen, wie zum Beispiel „Bitte!“ oder „Danke!“, erinnert werden.

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