Für das Lesen begeistern

Bundesweiter Vorlesetag

Kristina Zellmeier hatte ganz aufmerksame Zuhörer

Grossansicht in neuem Fenster: Bundesweiter VorlesetagGäste machten beim Vorlesetag in der Schule mit. Der bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, einer Wochenzeitung und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Damit soll ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen gesetzt und so Freude am Lesen geweckt werden. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Über eine halbe Million Menschen haben beim Vorlesetag 2018 mitgemacht.

 

Am vergangenen Freitag fanden auch in der Grundschule Laberweinting für die Buben und Mädchen aller sechs Schulklassen Vorlesestunden statt. Dazu waren Josef Gandorfer, Ursula und Alois Hauner, Melanie Kjuda sowie Kristina und Karolina Zellmeier gekommen, um eine Stunde lang in den jeweiligen Klassen vorzulesen. Auch wenn das offizielle Motto des Vorlesetages „Sport und Bewegung“ lautete, so konnten von den Gästen durchaus auch andere Geschichten zum Vortrag gebracht werden. So wurde beispielsweise aus Büchern wie „Herr Bommelmann“, „Wie die Affen den Fußball erfanden“, „Der Nussknacker“ oder „Olchi-Mama backt Kuchen“ vorgelesen. Aber auch andere interessante und unterhaltsame Erzählungen, etwa aus alten Schullesebüchern und Gespenstergeschichten, waren zu hören, denen die Kinder mit großer Aufmerksamkeit lauschten.

 

Mit dem Vorlesetag an der Laberweintinger Grundschule wurde somit ein Beitrag geleistet, die Begeisterung für das Lesen bei Buben und Mädchen zu wecken. Denn Kinder und Jugendliche, denen in der Kindheit vorgelesen wird, haben häufiger eine positive Einstellung zum Bücherlesen als Gleichaltrige, denen nicht vorgelesen wurde. Am deutlichsten zeigen sich Unterschiede bei Aussagen über den emotionalen Bezug zum Lesen: 54 Prozent derjenigen, denen vorgelesen wurde, meinen „Bücherlesen macht Spaß“, aber nur 38 Prozent der Kinder und Jugendlichen ohne Vorleseerfahrung. Vor allem Buben interessieren sich weniger für Bücher, was durchaus negative Folgen in der Schule haben kann.

 

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