„Geht ein Leuchten durch die Zeit“

Adventfeier Engel

Dem Christkind waren die Wünsche der „Laberweintinger Kinder“ einfach zu groß. Es kündigte deswegen kurzerhand.

Vorweihnachtliche Feier in der Grundschule mit Eltern. Zu Beginn der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien haben sich am Montagmorgen alle Klassen der Grundschule zu einer vorweihnachtlichen Feier in der Aula versammelt. Auch viele Angehörige der Buben und Mädchen waren gekommen, um ein Programm mit besinnlichen und heiteren Beiträgen zu erleben. Mit der gemeinsam gesungenen dritten Strophe des Liedes „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde die Feier eröffnet.

 

Rektor Georg Beutlhauser war erfreut, dass trotz der etwas ungewöhnlichen Zeit so früh am Morgen viele Angehörigen der Kinder sich zur Feier eingefunden hatten. Die Erstklässler begannen das Programm mit einem Krippenspiel, bei dem die Hirten dem Jesuskind in der Krippe verschiedene Geschenke brachten. Im Anschluss daran sangen sie das Lied „Macht die Türen auf, macht die Herzen weit und verschließt euch nicht; denn es ist Weihnachtszeit“. Die Kombiklasse 1/2 lieferte „Gedanken zum Advent“. Jeweils im Licht einer brennenden Kerze wiesen die Buben und Mädchen darauf hin, wie Weihnachten die Welt verändern kann, indem es die Menschen fröhlich macht.

 

Mit großer Begeisterung erzählten die Zweitklässler von der „Weihnachtsmaus“. In diesem Gedicht von James Krüss geht es um das unerklärliche Verschwinden von Plätzchen und anderen Süßigkeiten in einer Familie. Natürlich outet sich niemand als Täter, sondern jeder schiebt die Schuld auf die „Weihnachtsmaus“, die nach dem Fest eigenartiger Weise wie vom Erdboden verschluckt ist. Zwei Programmbeiträge lieferte die Kombiklasse 3/4. Wie es in der „Weihnachstbäckerei“ zugeht schilderten die Kinder zunächst in dem gleichnamigen Lied von Rolf Zuckowski. Danach erzählten sie von den Weihnachtsbräuchen in anderen Ländern der Erde. So bringt beispielsweise in Italien die Hexe Befana die Geschenke oder in den USA Santa Claus. In Schweden hingegen erhellt die Lichterkönigin Lucia die dunkle Zeit um Weihnachten.

 

Bayerische Mundartverse boten die Kinder der dritten Klasse unter dem Motto „Was ma an Weihnacht’n braucht“. Kerzenschein, Plätzchen backen und verzehren, Weihnachtslieder, genug Schnee zum Schneemannbauen, ein Christbaum und Geschenke wurden da aufgezählt. Auch der Besuch der Christmette muss sein, denn ohne die Geburt Jesu gibt es ja kein Weihnachten. Recht lustig wurde es dann beim Sketsch der Viertklässler „Post fürs Christkind“, der speziell auf Laberweintinger Kinder zugeschnitten war. Als das Christkind, unterstützt von einer Engelschar, die Wünsche der Buben und Mädchen liest, ist es damit gar nicht einverstanden. Der große Fendt-Bulldog, ein echtes Pferd mit Stall, ein Hausaufgaben-Roboter, ein Weltraumflug oder der Wunsch des Lehrers nach braven und immer Hausaufgaben machenden Schülern sind dem Christkind einfach zu viel. Die meisten der Geschenke fallen viel daher viel kleiner aus. Und erbost meint es: „Sucht euch einen anderen Deppen! Ich kündige!“

 

Auch der Schulchor war im Programm der Feier mit „Tiere an der Krippe“ vertreten. Nicht nur die niedlichen Geschöpfe wie Hund, Katze, Häschen oder Eule machen dem Kind in der Krippe ihre Aufwartung, sondern auch gefährlichere wie Löwe, Fuchs oder Schlange zeigen sich ganz zahm und lieb. Zum Ausklang der Feier wurde von allen Anwesenden, kräftig unterstützt vom Schulchor, das Lied „Geht ein Leuchten durch die Zeit, nimm es an und gib es weiter! Bist du für das Licht bereit, leuchtet es in Ewigkeit.“ gesungen.

  

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