Ist mein Kind schulfähig?

1. Elternabend Schulanfänger

Elterninfoabend für diesjährige Schulanfänger. Am Dienstag, 26.3, fand um 19.00 Uhr in der Grundschule Laberweinting ein Informationsabend für die Eltern der diesjährigen Schulanfänger statt.

In Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung und der Kath. Elternschaft hieß deshalb die Schulleitung zu einem öffentlichen Elternabend alle Eltern herzlich willkommen. Es sprach Frau Monika Theresia Karsten, Lerntherapeutin und Familienberaterin, zum Thema „Ist mein Kind schulfähig?“.

Nach der Begrüßung durch Rektor Georg Beutlhauser ging die Referentin auf allgemeine Voraussetzungen und Grundfähigkeiten ein. Frau Karsten fragte: Schulfähig, was ist das? Ist mein Kind fit für die Schule und auch bereit? Nicht nur sagen: jetzt kommt der Ernst des Lebens. Wichtig ist, das Kind soll sich auf die Schule freuen. „Schulfähigkeit“, heute spricht man auch von „Schulbereitschaft“. Die Kinder, die sich am ersten Schultag zu einer neuen Klasse zusammenfinden, sind sehr verschieden: Entwicklungsstand (körperlich und geistig) unterschiedlich, unterschiedliche Temperamente, unterschiedliche Muttersprachen. Bei so viel Unterschiedlichkeiten kann es auch keine allgemein gültige Definition von Schulfähigkeit geben. Somit lässt sich mit Recht behaupten, ein Schulkind wird das Kind in der Schule. Es muss nur bereit sein, mit all seiner Art und Unart, ein Schulkind zu werden. Frau Karsten ging in ihrem Vortrag auf die sozialen Kompetenzen ein. Wie etwa Selbständigkeit, sich in Gruppen zurechtfinden, Regeln einhalten und Bedürfnisse aufschieben können. Referentin Monika Karsten sagte, viele Fähigkeiten kann man trainieren, ob zu Hause oder in der Schule. Das Angebot ist vielfältig. Denn Schule bedeutet sitzen und in der Gruppe arbeiten. Jede Schule hat auch ihr eigenes Profil. Auch jedes Kind ist einzigartig und ist sein eigener Baumeister. Schule ist lernen mit allen Sinnen und Bewegungen. Denn mangelnde Bewegung führt zu Lernschwierigkeiten. Sie als Eltern, so die Referentin, sollten mit all ihren Möglichkeiten die Fähigkeiten ihres Kindes fördern. Selbst klare Vorgaben machen und Regeln vorgeben bzw. auch einhalten. Vorlesen aus Büchern ist hier eine gute Sache. Weiter sagte die Referentin, was können sie als Eltern tun? Üben sie den Schulweg, üben sie das selbstständige öffnen und schließen von Knöpfen und Reißverschlüssen. Auch Verkehrszeichen und Telefonieren, wo wohne ich?, all dies sind Sachen die sie als Eltern einüben können. Auch sollte man z.B. den Schulranzen zusammen packen, um die Kinder an eine gewisse Ordnung zu gewöhnen. Weiter empfahl die Referentin lassen sie sich immer was vom Kind erzählen und hören sie zu.

Rektor Georg Beutlhauser dankte anschließend der Referentin für den vielschichtigen Vortrag und überreichte ein Blumengeschenk. Für die Schuleinschreibung am 10. April erhielten dann die anwesenden Eltern die erforderlichen Formulare und Unterlagen übereicht.

                                                                                                                                        

 

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